Neuer Trend "Ocean Plastic" in Klamotten

Immer mehr Unternehmen verkaufen Produkte in denen Plastik aus dem Meer oder von Küsten verarbeitet wird, das sog. "Ocean Plastic". Pastikmüll im Meer ist ein großes Problem und wenn es wirtschaftliche Anreize gibt, dieses Plastik zu sammeln, dann hat dies sehr viele Vorteile. Es gibt zum Beispiel Handyhüllen aus Ocean Plastic, sowie Schuhe und Sonnenbrillen. Jedoch handelt es sich meistens nicht aus Plastikmüll aus dem Meer, weil die Aufbereitung dieses Materials aktuell noch sehr teuer ist. Oft handelt es sich um Kunststoffe von Küsten, Stränden und abgelegenen Inseln oder das Unternehmen spendet Geld für das Sammeln von Plastikmüll. Ocean Plastic ist kein definierter Begriff, deshalb können die Unternehmen das Wort weit auslegen. Außerdem besteht höchstens die Plastikkomponente eines Produktes aus diesem Material. Es muss also weiterhin darauf geachtet werden woraus die anderen Bestandteile des Produktes bestehen. Nichtsdestotrotz ist es besser als normales Plastik. 
Ein weiteres Problem kommt auf, wenn man Ocean Plastic in Klamotten verarbeitet, wie in Badehosen von Adidas. Bei der Wäsche löst sich dieses Plastik sehr leicht und kommt über die Waschmaschine wieder in die Umwelt bzw. ins Meer. Das ist natürlich überhaupt nicht umweltbewusst und viele Käufer werden darüber nicht informiert, sondern man wirbt mit Sprüchen, die ein umweltbewusstes Produkt versprechen. Außerdem befreie man die Meere von Plastikmüll. 
Die meisten Plastikprodukte sind ein Mix aus vielen verschiedenen Kunststoffen, die teilweise sehr schwierig zu recyceln sind. Das Abfallproblem wird also nicht gelöst, wenn man das Plastik, dass als Einwegplastik hergestellt wurde, jetzt in Klamotten verwendet. Damit sind diese Textilien, so wie viele andere nicht wiederverwendbar und werden meist auch nicht in der Natur abgebaut. 
Es gibt natürlich auch umweltbewusste Alternativen dazu. Immer mehr Händler setzen auf Cradle-to-Cradle Fashion. Hierbei sind die Klamotten aus 100% Bio-Baumwolle und können recycelt werden. Die meisten Klamotten im Handel sind nicht aus Materialien, die für das Recycling geeignet sind. Durch diese Eigenschaft gibt es immer mehr Recycling Programme der großen Klamottenhändler, wie C&A mit ihrem take-it-back Programm. Hierbei kann der Kunde seine Cradle-to-Cradle Produkte bei dem Klamottenhändler abgeben oder ihm zuschicken. Er erhält dafür ein Teil des Kaufpreises zurück. Wichtig ist darauf zu achten, dass die Produkte Cradle-to-Cradle zertifiziert sind. 

 

Hier findet man Kleidung die aktuell Cradle to Cradle zertifiziert ist.

 

Quelle: https://youtu.be/GQsqCPXyvts

https://www.c-and-a.com/de/de/shop/wetakeitback

https://www.welt-sichten.org/artikel/33471/kreislauf-mit-luecken

 

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2 Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung)